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Ehsan Sharei & Tobias Bülow – Setar & Bansuri

Mittwoch, 29. März 2017, 20:00 - 22:00 Uhr

Ehsan Sharei stammt aus dem Iran und spielt auf der persischen Langhalslaute Setar iranische Melodien, begleitet von Tobias Bülow auf der Bansuri, einer indischen Bambus Traversflöte. Die Setar ist eine persische Langhalslaute. Der Name bedeutet „Dreisaiten“. Die heutige Version besitzt aber durch oktavierende Verdoppelung der Bass-Saite vier Saiten. Setar wird in der Regel aus Walnuss, Maulbeere oder Ahorn Holz gebaut und besitzt Seiten aus Stahl und Messing die mit dem Nagel gespielt werden. Wegen ihres leichten Baus und leisen Klangs ist es vor allem ein Instrument für persönliche, meditative Musik.

Im Theaterssal. Eintritt: 15,- / 9,- €

 

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Adresse

Brotfabrik
Kreuzstraße 16
53225 Bonn

Ehsan Sharei & Tobias Bülow - Setar & Bansuri

Die Sehnsucht der Sufis und christlichen Mystik. Eine Matinee als Stimme-Klang-Collage in den Räumen der „Situation Kunst“

Sonntag, 23. April 2017, 11:00 - 13:30 Uhr

Mit Texten von Rumi, Mechthild von Magdeburg, verknüpft mit Sufi-Gesängen und Improvisationen (Stimme, Bansuri-Flöte, Percussion, Bordun-Leier)

Dr. Annette Mönnich Einführung, Rezitation, Stimme
Dagmar Canales Bordun-Leier, Stimme
Tobias Bülow Indische Traversflöte Bansuri, Percussion u.a.
Sehnsucht ist eine entscheidende Triebfeder für Mystikerinnen und Mystiker, den Einklang mit dem göttlichen Urgrund des Seins zu suchen und zu finden. Aus dieser Tiefe schöpfen sie Erfahrungen der Allverbundenheit und universalen Liebe.
Nichts als die Liebe lieben und leben wir. Die Liebe, nichts als die Liebe, pflanzen wir
singt Rumi, und Mechthild von Magdeburg stimmt den Lobpreis an:
Du leuchtest in meiner Seele wie die Sonne auf dem Golde. Wolltest du mich heftiger minnen, käm ich ganz gewiss von hinnen.
Fasst man Sufismus als Mystik des Islam, und wird diese von der christlichen Mystik unterschieden, dann suchen wir nach den Unterschieden zwischen Rumi und Mechthild von Magdeburg. – Versteht man Sufismus hingegen als transkonfessionellen spirituellen Schulungsweg, der durch die Dynamik der Liebe wirkt und sich im ganz gewöhnlichen menschlichen Leben manifestiert (vgl. Idries Shah), gilt jede Mystik, die in der Liebe verwurzelt ist, als Ausdrucksform des Sufismus. Wir suchen dann nach den Gemeinsamkeiten von Rumi und Mechthild von Magdeburg.
Um dieser Sehnsucht des Sufismus / der Mystik Ausdruck zu verleihen, erklingen Rezitationen und Improvisationen mit diversen Instrumenten und Stimme in Form von Stimme-Klang-Collagen -, in den (Klang-)Räumen der „Situation Kunst“: David Rabinowitch, „Tyndale Sculpture“ und Richard Serra, „Circuit“.
Eintritt: 9,00 € – mit Mittagessen im Restaurant Kubus
Eine Veranstaltung der Evangelischen Stadtakademie Bochum
Adresse

Situation Kunst
Nevelstr. 29 c
44795 Bochum

Die Sehnsucht der Sufis und christlichen Mystik. Eine Matinee als Stimme-Klang-Collage in den Räumen der "Situation Kunst"
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